Die Fondsbranche verzeichnete 2025 das stärkste Neugeschäft seit mehreren Jahren. Besonders Aktien- und Renten-ETFs gewinnen an Bedeutung – immer mehr Menschen beteiligen sich am Kapitalmarkt.
Die Fondsbranche blickt auf ein starkes Jahr zurück. Investmentfonds sammelten 2025 netto 154 Milliarden Euro ein. Davon entfielen 86 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, allein 57 Milliarden Euro auf Aktien- und Renten-ETFs. Insgesamt verwalten Fondsgesellschaften in Deutschland inzwischen rund 4.851 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand.
Besonders gefragt sind Aktienfonds mit einem Vermögen von 932 Milliarden Euro, davon 405 Milliarden Euro in ETFs. Auch Rentenfonds verzeichneten kräftige Zuflüsse von über 30 Milliarden Euro, vor allem in Produkte mit kurzen Restlaufzeiten oder Unternehmensanleihen. Dagegen zogen Anleger aus offenen Immobilienfonds per saldo Gelder ab.
Parallel wächst die Zahl der Wertpapierdepots deutlich. Die Bundesbank zählt mittlerweile 37 Millionen Depots – 14 Millionen mehr als noch 2020. Das unterstreicht den Trend: Immer mehr Menschen nutzen Wertpapiere als Baustein für Vermögensaufbau und Altersvorsorge.
Auch institutionelle Investoren bleiben aktiv. Spezialfonds verzeichneten ein nahezu verdoppeltes Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt zeigt sich: Die Teilhabe am Kapitalmarkt nimmt weiter zu, und Fonds spielen dabei eine zentrale Rolle.