Tödliches Unfallrisiko bei Jung und Alt

Wie aus der aktuellen Verkehrsunfallstatistik des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, sind junge Verkehrsteilnehmer zwischen 15 und 24 Jahren, aber auch Senioren ab 65 Jahren überdurchschnittlich oft unter den tödlich verunglückten Verkehrsopfern.

5.8.2019 (verpd) Bei jungen Erwachsenen und bei Personen im Rentenalter ist das Risiko, einen tödlichen Verkehrsunfall zu erleiden, fast gleich hoch. Zudem ist das tödliche Unfallrisiko dieser Altersgruppen im Vergleich zu den noch nicht Volljährigen sowie den 25- bis 64-Jährigen um fast zwei Drittel höher.

Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) sind letztes Jahr 3.275 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen und damit 3,0 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt erlitten damit umgerechnet 40 Personen pro eine Million Einwohner in Deutschland einen tödlichen Verkehrsunfall, was einer Zunahme zum Vorjahr von 2,4 Prozent entspricht. Die Einwohnerzahl hat hierzulande jedoch gegenüber 2017 nur insgesamt um 0,2 Prozent auf knapp 82,8 Millionen zugenommen.

Im Detail 2018 waren 11,2 Millionen Personen und damit 0,6 Prozent mehr als 2017 unter 15 Jahre alt. Fast 2,4 Millionen Bürger – im Vergleich zu 2017 minus 1,2 Prozent – waren zwischen 15 und 17 Jahre alt. 6,3 Millionen Einwohner und damit 0,1 Prozent weniger als in 2017 hatten ein Alter von 18 bis unter 25 Jahre. 45,2 Millionen Bürger waren 2017 wie auch 2018 zwischen 25 und 64 Jahre alt. Bei den ab 65-Jährigen ist die Anzahl um 0,6 Prozent auf 17,7 Millionen Personen gestiegen.

Unterdurchschnittliches Todesfallrisiko bei Unfällen

Das tödliche Unfallrisiko war letztes Jahr bei den bis 14-Jährigen am geringsten. Bei Verkehrsunfällen starben 2018 über 79 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren. Das entspricht sieben Todesopfern je eine Million Personen in dieser Altersgruppe und damit 28,8 Prozent mehr als noch in 2017, damals waren es fünf Todesfälle pro eine Million Einwohner der unter 14-Jährigen.

Ein im Vergleich zu allen Altersgruppen unterdurchschnittliches Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, hatten die 15- bis unter 18-Jährigen und die 25- bis unter 65-Jährigen. Bei den jugendlichen Minderjährigen ab 15 Jahren starben bei Verkehrsunfällen 33 Personen pro eine Million Bürger in dieser Altersgruppe, was einem Rückgang des tödlichen Unfallrisikos um 0,1 Prozent entspricht. Konkret waren es 77 tödlich verunfallte Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren.

Bei den 25- bis 64-Jährigen kamen 1.698 Menschen letztes Jahr bei einem Straßenunfall ums Leben und damit 38 Personen je eine Million Einwohner in dem genannten Alter. Das Unfallrisiko hat hier gegenüber 2017 um 2,9 Prozent zugenommen, damals waren es noch 36 Verkehrstote pro eine Million Personen dieser Altersgruppe. Bei sieben tödlich Verunglückten war das Alter bei der Veröffentlichung der Statistik noch nicht bekannt.

In diesem Alter kommen tödliche Unfälle häufig vor

Ein überdurchschnittlich hohes tödliches Unfallrisiko verzeichnet die Destatis-Statistik bei den 18- bis unter 25-Jährigen, also den typischen Fahranfängern, aber auch bei den ab 65-Jährigen.

Bei den jungen Erwachsenen bis 24 Jahre kamen 58 Personen pro eine Million Bürger dieser Altersklasse bei Verkehrsunfällen ums Leben, bei den ab 65-Jährigen waren es sogar 59 Unfallbeteiligte je eine Million Senioren dieses Alters.

Insgesamt hat jedoch das tödliche Unfallrisiko bei den 18- bis 24-Jährigen um 6,3 Prozent abgenommen, während es bei den ab 65-Jährigen um 4,5 Prozent gestiegen ist. Im Detail wurden letztes Jahr 369 junge Erwachsenen bis 24 Jahre und 1.045 Senioren ab 65 Jahren bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt.

Finanzielle Absicherung bei dramatischen Unfallfolgen

Wenn jemand aufgrund eines Unfalles invalide wird oder sogar stirbt, reicht die gesetzliche Absicherung oftmals nicht aus, um die finanziellen Folgen für den Betroffenen oder im Todesfall für die Angehörigen aufzufangen. Die private Versicherungswirtschaft bietet diesbezüglich individuell passende Absicherungslösungen an.

So gewährt zum Beispiel eine private Unfallversicherung in der Regel weltweit und rund um die Uhr Versicherungsschutz bei einer unfallbedingten Invalidität oder dem Unfalltod. In einer solchen Police können neben einer Kapital- und/oder Rentenzahlung im Invaliditätsfall auch ein Krankenhaustagegeld, die Übernahme von Bergungskosten und eine Todesfallsumme individuell vereinbart werden.

Für denjenigen, der bei Unfall, aber auch bei Krankheit finanziell abgesichert sein möchte, empfiehlt sich eine Berufs- und/oder Erwerbsunfähigkeits-Versicherung. Sie zahlt zum Beispiel eine vereinbarte Rente, wenn aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Erwerbstätigkeit auf Dauer nicht mehr möglich ist. Mit einer Lebensversicherung lässt sich sicherstellen, dass im Todesfall, egal ob durch Krankheit oder Unfall, die Angehörigen wie Ehepartner oder Kinder zumindest finanziell ausreichend abgesichert sind.